Wolfgang Cerny ist ein gebürtiger Wiener Schauspieler, der auf den Bühnen Münchens und Wiens Berühmtheit erlangte. Zudem widmete er 22 Jahre seines Lebens dem Film und leistete einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der Kinematografie, wie viennatrend.eu berichtet.
Ein Wechsel der Prioritäten

Geboren wurde Wolfgang im August 1984 in Wien. Von früher Kindheit an begeisterte sich der Junge für Sport. Als Jugendlicher besuchte er das Sportgymnasium in Wien. Im Alter von 16 Jahren erlernte er die Grundlagen des Boxens. Darüber hinaus widmete sich der junge Mann dem Reitsport. Die erworbenen Fähigkeiten erwiesen sich später in seiner Filmkarriere als äußerst hilfreich.
Außerdem eignete sich Wolfgang Grundkenntnisse im Snowboarden, in Akrobatik, im Surfen und im Breakdance an. Bevor er den Weg der Schauspielerei einschlug, studierte er zwei Jahre lang Medizin. Der Grund dafür war sein Traum, plastischer Chirurg zu werden. Cerny plante sogar, in einem Zentrum für Brandverletzungen zu arbeiten. Doch dazu sollte es nicht kommen, denn das Schicksal hatte etwas Besseres für ihn vorgesehen.
Als seine Eltern erfuhren, dass ihr Sohn die Theaterbühne erobern wollte, führte das zu einem Skandal. Ihrer Meinung nach war die Schauspielerei kein Beruf, sondern nur eine flüchtige Leidenschaft. Wolfgang widersetzte sich allen Verboten und inskribierte an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (dem ehemaligen Konservatorium). Parallel dazu absolvierte er eine Ausbildung an der American Academy of Dramatic Arts.
Anschließend wirkte Cerny in Produktionen des Volkstheaters mit. Auf der Bühne verkörperte der junge Schauspieler professionell die Rollen bekannter Charaktere aus klassischen Werken. Als er erkannte, dass er mit seiner Wahl keinen Fehler gemacht hatte, begab sich Cerny in die freie und sehr lukrative Welt der Schauspielerei, in der der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind.
Die Eroberung der Filmindustrie

Sein Debüt als Nachwuchsschauspieler gab er im Jahr 2005. Seine ersten Rollen waren nebensächlich und wenig bemerkenswert. Doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. 2009 spielte Cerny einen Polizisten im Drama „Rimini“. Ein Regisseur erkannte das Talent des jungen Mannes, wurde ernsthaft auf ihn aufmerksam und bot ihm an, die Hauptfigur Lukas in der Fernsehserie „Sturm der Liebe“ darzustellen.
Popularität, die Zuneigung des Publikums und weltweiten Ruhm erlangte Cerny mit seiner Rolle im Kriegsdrama „Snipers: Liebe im Visier“. Darin spielte er die Rolle des Oberleutnants Alexander von Foss. Sein Charakter war ein junger deutscher Student. Bei einer Reise in die UdSSR lernte er ein wunderschönes Mädchen namens Katja kennen und verliebte sich auf den ersten Blick in sie. Ihrer Beziehung stand jedoch der Zweite Weltkrieg im Weg, und die Liebenden fanden sich auf entgegengesetzten Seiten der Barrikaden wieder. Der Film wurde von Kritikern und Zuschauern positiv aufgenommen. Seitdem begann der Schauspieler, die russische Filmwelt zu erobern und eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Regisseuren zu pflegen.
Im Jahr 2017 wirkte Wolfgang im Film „The Last Warrior“ mit. Hier kam ihm seine sportliche Ausbildung zugute, dank derer er die Stunts am Set mühelos selbst ausführen konnte. 2018 spielte Cerny die Rolle eines Polizisten im Film „Mission Impossible: Der Stamm der Ausgestoßenen“.
Im Jahr 2023 trat Wolfgang im Projekt „Nürnberg“ vor die Zuschauer. Er bekam die Rolle eines Nazis, der sich gegen die Niederlage Deutschlands stellte und auf jede erdenkliche Weise versuchte, den Prozess gegen die faschistischen Verbrecher zu behindern. Im Jahr 2024 war der Schauspieler im Fernsehen zu sehen, als er am Projekt „Eiszeit“ (Lednikovy Period) teilnahm.
Privatleben

Während eines Aufenthalts in Moskau im Jahr 2016 lernte Cerny Victoria Slobodyan kennen. Bald entwickelte sich aus der Freundschaft eine Romanze. Im Jahr 2019 heiratete das Paar. In jedem seiner Interviews spricht er positiv über seine Frau; er sagt, sie sei eine attraktive und gütige Frau. Im Jahr 2021 wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren.
Neben den Dreharbeiten und der Erziehung seines Kindes widmet sich Wolfgang dem Tauchsport. Er ist Ehrenmitglied der Welt-Tauch-Konföderation (CMAS). Der Schauspieler arbeitet weiterhin in der Filmindustrie und erhält zahlreiche Angebote für eine Zusammenarbeit. Der beste Ansporn für seine Arbeit sind seine Frau und sein Sohn.





